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Cardigans - 5 Gründe, warum Cardigans so beliebt sind

11. November 2021   Fashion Tipps, Mode Online-Shop, lässige Mode , Tipps, Trends , Mode, Modeblog, Fashiontrends , Fashionwacky, Strickjacke, Strickcardigan, Cardigans, Fashion , Strick, Damenmode

Cardigans - 5 Gründe, warum Cardigans so beliebt sind



Der Cardigan - ein Militärkleidungsstück entwickelt sich zum modischen Dauerbrenner


Strickjacken werden im Englischen Cardigans genannt. Dieser Begriff hat sich auch im deutschsprachigen Raum eingebürgert und ist aus der Modewelt nicht mehr wegzudenken. Sie werden wie ein Pullover mit geöffnetem Vorderteil gearbeitet und verfügen typischerweise über einen V-Ausschnitt. Da Mode jedoch kreativ und einmalig ist, gibt es auch Strickjacken unter den Cardigans, die mit einem Rundhalsausschnitt oder modischem Stehkragen überraschen.

Warum werden Cardigans immer beliebter?


1. Cardigans als rustikale Begleiter in der kalten Jahreszeit 

Ob aus ganz feinem Gestrick oder rustikal durch Handarbeit entstanden - Cardigans sind heute fester Bestandteil der Garderobe. Wir kennen Sie als Grobstrickmodelle, bei denen Norweger-, Zopf- und Patentmuster hervorragend zur Geltung kommen. Diese Strickjacken eignen sich für kalte Wintertage, können aber ebenso an einem kühlen Sommerabend Wärme spenden. 

Neben der auffälligen Mustergestaltung sollen diese Modelle vor Kälte schützen. Bei herbstlichen Temperaturen ersetzen sie eine Jacke und sorgen in kühlen Räumen für Wohlbefinden. In der kalten Jahreszeit sind sie Seelentröster, denn nichts fühlt sich sicherer und geborgener an, als an einem Wintertag in einen dicken Cardigans gehüllt auf der Couch zu sitzen und eine heiße Schokolade zu genießen. 

2. Sommerlich leichte Begleiter 

Als Feinstrickmodelle stellen die Cardigans in der Kurz- oder Longversion dagegen einen besonderen Blickfang dar. Hier geht es hauptsächlich um den optischen Eindruck, den die dünne Strickjacke über einem sommerlichen Top, Jeans oder einem Minirock macht. Bei warmen Temperaturen kommt Feinstrick aus Baumwolle oder synthetischen Materialien zum Einsatz, der meist so fein und ohne Strukturmuster verarbeitet ist, dass sich durch ihn hindurchsehen lässt. Dabei geht es auch um das Gefühl, umhüllt und geschützt zu sein, auf das wir auch im Sommer nicht verzichten wollen. 

Eigentlich bräuchte es in der warmen Jahreszeit keine Strickjacke, trotzdem fühlen sich viele Menschen wohler, wenn ein Cardigan ihren Körper umspielt. Diese sehr leichten Strickjacken werden mit kleinen Knöpfen versehen oder besitzen nur eine glatte Vorderteilblende. Für Reißverschlüsse sind die verarbeiteten Materialien zu dünn. 

3. Flexibler als eine Jacke 

Strick ist flexibler als ein Gewebe, aus dem Jacken und Mäntel bestehen. Das ist der Vorteil, der den Cardigan immer wieder in die erste Reihe der Modewelt zurückholt. Bei einem Gestrick wird ein Faden zu Maschen geformt, die in Reihen übereinander angeordnet sind. Bei einem Gewebe geht es dagegen um festeren Halt. Die Fäden werden im rechten Winkel miteinander verwebt, wobei der Schussfaden abwechselnd unter und über die Kettfäden geführt wird. Selbst wenn dieser Stoff mit dünnen Fäden hergestellt wird, besitzt er eine größere Reißfestigkeit als ein Gestrick. 

Aufgrund seiner Nachgiebigkeit lässt sich ein Cardigan leicht in einer Tasche verstauen, was bei einer gewebten Jacke schwieriger ist. Sommerliche Strickjacken aus sehr feiner Wolle passen problemlos in eine Handtasche und sind damit der ideale Begleiter für den anbrechenden Abend oder einen möglichen Sommerregen. 

Während Blazer und Jacken gefüttert werden, einen Gummizug im Bund erhalten, mit einem Reißverschluss geschlossen und zusätzlichen Taschen versehen werden, kommen Cardigans mit einer schlichten Aufmachung aus. Sehr dünne Modelle sind meist ohne Taschen gearbeitet und nur bei Verwendung von etwas dickerer Wolle bekommen die Strickjacken so viel Halt, dass sich ein Revers anstricken lässt. Auch Reißverschlüsse lassen sich nur an den Modellen anbringen, deren Wollstärke eine gewisse Festigkeit und Dicke besitzt. 

4. Unterwegs in den Themengebieten der Mode 

Viele Strickjacken setzen auf eine zweireihige Knopfleiste, die für den kragenlosen Cardigan typisch ist. Besonders häufig wird diese Knöpfvariante an maritimen Modelle verwendet, die aus blauer und weißer Wolle entstehen. Hier kommt es auf das Zusammenspiel der Farben an, denn Musterstrick ist bei diesem Themengebiet seltener zu finden. Bekommen die Cardigans noch Goldknöpfe auf den meist breiten Rippenbund an den Vorderteilen aufgenäht, ist eindeutig zu erkennen, dass das Modell der Uniform eines Kapitäns nachempfunden wird. 

Ähnlich verhält es sich mit Zopf- und Strukturmustern, die der Tradition der skandinavischen Länder entspringen. Hier wird mit Schafwolle gearbeitet, die ein Vielfaches ihres Eigengewichtes an Feuchtigkeit aufnehmen kann, ohne sich nass anzufühlen. Die Strukturmuster dienen der Wärmedämmung, weil ein glatt rechts gearbeitetes Gestrick viel winddurchlässiger ist als ein Strickstück, das aus kombinierten rechten und linken Maschen sowie Zöpfen und Rauten besteht. Hier geht es außerdem darum, dass der Cardigan durch verschiedene Muster voluminöser wird und sich die Wärme dadurch besser speichern lässt. 

Nicht zu vergessen sind die taillenlangen Cardigans, die perfekt zum Dirndl passen. Wer im Oktober das Oktoberfest in München besucht, vertraut auf das leichte Strickjäckchen für den kühlen Abend. Knöpfe mit Edelweißmotiven machen den Trachtencharakter der Modelle deutlich und erdige Farben in Kombination mit Grün versinnbildlichen die Natur des bayerischen Landes. 

5. Vom Militärdesign zum unverzichtbaren Kleidungsstück 

Ursprünglich erhielt der Cardigan seinen Namen durch James Thomas Brudenell (7. Earl of Cardigan), der während des Krimkrieges nach einer Möglichkeit suchte, die britischen Soldaten mit wärmerer Kleidung auszustatten. Mehrere Jacken ließen sich unter der Uniform nicht tragen, daher entstand die Idee, einen Pullover mit offener Vorderseite aus weichen Materialien herzustellen. Damit war der Cardigan geboren, der das Repertoire der britischen Strickwaren-Industrie als neues Modell bereicherte. 

Der Pullover macht es durch die offene Vorderseite möglich, mehrere Kleidungsstücke im Zwiebellook zu tragen. Durch das zweiteilige Vorderteil lässt es sich leicht aus dem Cardigan schlüpfen, wenn es die Temperaturen erlauben. Statt zwei Pullover übereinander anzuziehen, geben sich Cardigans praktisch und anwenderfreundlich, da das Kleidungsstück nicht über den Kopf ausgezogen werden muss. 

Neben der praktischen Variante im taillenlangen Design, erobern auch Long-Cardigans mittlerweile die Modewelt. Hier geht es weniger um den wärmenden Schutz, denn diese Modelle sind in den meisten Fällen aus dünnerer Wolle und ohne Muster gestrickt. Sie wirken aufgrund ihrer Schlichtheit elegant und geben auch einem einfachen Outfit das gewisse Extra. Mit Stiefeln und engen Jeans kombiniert, vereinen sie sportliche Stylings mit der weiblichen Eleganz schwingender Mäntel.

Cardigans- die Allrounder unter den Kleidungsstücken


Während Shirts, Hosen und Pullover eigenständige Kleidungsstücke sind, verbinden Cardigans auf gekonnte Weise die Bekleidung des Oberkörpers mit Jeans oder Röcken. Natürlich lässt sich ein taillierter Cardigan auch direkt auf der Unterwäsche tragen, wenn es sich nur um einen kleinen V-Ausschnitt handelt. Seinem ursprünglichen Zweck folgend, sollte er jedoch mit weiterer Oberbekleidung kombiniert werden.

Cardigans sind Multitalente, denn sie peppen auf, sind praktisch und schützend und können ein Outfit in der Stilrichtung beeinflussen. Ob kurze Variante oder wadenlang - Cardigans gehören in Ihren Kleiderschrank. Sie können passend für das kleine Schwarze sein oder ein Trachtendirndl ergänzen, in jedem Fall sorgen sie für Abwechslung in der Mode und schenken ein Gefühl von Geborgenheit.


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